Entspannt ins Wochenende – meine liebsten Momente der Ruhe
Es gibt diesen einen Moment am Wochenende, in dem die Schultern sich senken, der Atem tiefer wird und Du spürst: Jetzt kann das Wochenende beginnen.
Genau darum ging es in meiner Blogserie „Entspannt mit mir ins Wochenende" – mit der ich damals, vor einigen Jahren, meinen Blog begonnen habe. Jede Woche eine kleine Einladung, innezuhalten – manchmal mit einem Naturmoment, manchmal mit einem Gedanken aus der Ferne, manchmal mit etwas ganz Alltäglichem, das plötzlich leuchtet.
Diese Beiträge liegen nun schon eine Weile zurück, aber die Impulse dahinter sind zeitlos. Deshalb habe ich meine liebsten Themen und Momente aus all diesen Texten hier für Dich gesammelt. Als eine Art kleines Schatzkästchen – zum Stöbern, zum Innehalten, zum Durchatmen.
In der Natur zur Ruhe kommen
Natur ist eine der einfachsten und tiefsten Quellen der Entspannung. Manchmal braucht es dafür nicht mehr als einen Blick aus dem Fenster.
Eine einzelne Tulpe, die sich dem Licht zuneigt. Eine Pusteblume, die im Wind davonfliegt und uns erinnert, loszulassen. Eine Lotusblüte, die makellos aus dem Schlamm auftaucht – ein stilles Bild für innere Stärke. Oder ein Vogelschwarm, der sich am Abendhimmel in immer neue Formen faltet, völlig mühelos, völlig frei.
Und dann der Baum. Ich kehre in Gedanken immer wieder zum Baum zurück. Er steht, was auch kommt. Er wächst nach innen, während er nach außen wächst. Er ist ein wunderbares Bild für das, was ich mir für Dich wünsche: verwurzelt sein und trotzdem in Bewegung bleiben.
Mein Tipp: Geh heute – auch wenn es nur für zehn Minuten ist – nach draußen. Nicht mit dem Handy, nicht mit einer Aufgabe. Nur mit Dir.
Spuren im Sand und barfuß durch die Welt
Einige der schönsten Entspannungsmomente sind die einfachsten: Spuren im Sand hinterlassen und dabei spüren, dass auch sie vergehen dürfen. Oder barfuß laufen – auf Wiesen, auf Pfaden, am Strand – und fühlen, wie die Erde trägt.
Es gibt zum Beispiel wunderbare Kitzelpfade, die genau das einladen: Schuhe aus, Füße auf, Sinne an. Was zunächst kitzelt und kitzelt, wird irgendwann ganz leise zu einem echten Ankommen im Körper.
Entspannung muss keine große Reise sein. Manchmal beginnt sie direkt unter Deinen Füßen.
Kleine Freuden, die alles verändern
Lachen. Faulenzen. Ein gutes Buch.
Das klingt nach wenig – und ist doch so viel.
Lachen ist eines der kraftvollsten Entspannungsmittel, das wir haben. Es löst Anspannung, öffnet das Herz, verbindet uns mit anderen und mit uns selbst. Wenn Du heute etwas tun kannst, das Dich zum Lachen bringt – tu es.
Faulenzen hat einen schlechten Ruf. Dabei ist es oft das Klügste, was wir tun können. Unser Nervensystem braucht Pausen. Unser Geist braucht Leere, um Neues entstehen zu lassen. Erlaube Dir, manchmal einfach nichts zu tun – ohne schlechtes Gewissen.
Und ein Buch – das echte, greifbare, nach Papier riechende Buch – ist für mich seit jeher ein Tor in eine andere Welt. Ein Weg, abzuschalten und gleichzeitig anzukommen.
Dankbarkeit und „Sorg Dich nicht"
Zwei Haltungen, die ich immer wieder aufgreife – weil sie so schlicht und so wirksam sind.
Dankbarkeit verändert den Blick. Wenn wir bewusst wahrnehmen, was gut ist – auch das Kleine, auch das Selbstverständliche – dann verschiebt sich etwas in uns. Wir werden ruhiger. Weicher. Mehr bei uns.
Und „Sorg Dich nicht" – nicht als naive Aufforderung, Sorgen zu ignorieren, sondern als Einladung, zu unterscheiden: Was kann ich beeinflussen? Was nicht? Was wäre, wenn ich dem, was ich nicht ändern kann, ein bisschen mehr vertrauen würde?
Ein Blick in die Weite
Manchmal tut es gut, den eigenen Horizont zu weiten – durch Reisen, durch fremde Bilder, durch Orte, die einen aus dem Gewohnten herausnehmen. Die Seychellen, Singapur, Shanghai, ein stiller See in der Schweiz, Prince Edward Island in Kanada – all diese Orte haben mir auf ihre Weise gezeigt, wie viel Raum es gibt, auch innerlich.
Du musst dafür nicht weit reisen. Manchmal reicht ein neuer Weg nach Hause, ein fremdes Café oder ein Buch über einen Ort, den Du noch nie gesehen hast.
Eine Einladung
Diese Beiträge sind entstanden aus dem Wunsch, meinen Leserinnen und Lesern jede Woche etwas mitzugeben – einen Moment der Stille, einen kleinen Impuls, eine Erinnerung daran, dass Entspannung nicht aufwendig sein muss.
Wenn Du magst, schau Dich gern auf meinem Blog um. Es warten noch viele weitere Momente der Ruhe auf Dich – neue Artikel, Impulse, Übungen. Und wenn Du möchtest, dass solche Gedanken regelmäßig in Deinem Postfach landen, freue ich mich sehr, wenn Du meinen Newsletter abonnierst.
Ich wünsche Dir ein Wochenende, in dem Du wirklich ankommen kannst.
Entspannte Grüße
Ulrike
Dieser Artikel ist die liebevoll zusammengeführte Sammlung meiner Blogserie „Entspannt mit mir ins Wochenende" seit 2017.
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