Entspannte Supermom

Als meine Kinder noch klein waren, da gab es den Begriff Supermom und Superdad noch nicht.

SuperMom/Dad ist das Thema der diesjährigen Blogparade der Swiss Blog Family in Zusammenarbeit mit avent.ch. Ich freue mich schon auf den Kongress am 10. November 2018!

Ich möchte in meinem Blogartikel alle Mütter aber auch Väter ansprechen. Der Einfachheit halber schreibe ich nur Supermom (Daddys, ich hoffe Ihr verzeiht mir…Ihr seid trotzdem auch gemeint).

Supermom zu sein bedeutet wahrscheinlich für jeden Einzelnen etwas anderes. Auf Instagram sehen wir tagtäglich die Supermoms: stylisch gekleidet in der Hightechküche ein gesundes Bio-3-Gänge-Menü zaubern oder die Töchter im fleckenlosen weißen Kleidchen über eine Wiese hüpfen oder Söhne pädagogisch wertvolle Kinderbücher auf dem Designsofa im (immer aufgeräumten Wohnzimmer) lesend…. Natürlich ist diese Welt für Instagram oft beschönigt und vieles eine Fassade. Wir sehen nur das, was wir sehen sollen und können nicht hinter die Kulissen blicken. Social Media hat natürlich auch viele guten Seiten: wir können uns Inspirationen holen, vernetzen uns, um nur ein paar zu nennen.

Das Konsumieren in der Instagram-Welt macht etwas mit den Leserinnen. Wir vergleichen uns unweigerlich mit ihnen und lassen uns dadurch stressen. 

Mein Appell an alle Mütter mit kleinen Kindern:

Du musst keine Supermom sein, wie Du sie auf Instagram siehst! Weder für Dich, noch für Deinen Partner und erst recht nicht für Deine Kinder. Lass Dich nicht stressen von der perfekten (Schein-)Welt auf Social Media. Gestalte für Dich Deine eigene Definition der Supermom. Lebe und handle danach. 

Was sind Deine eigenen Werte an Dich als Mutter? Wie möchtest Du Deinen Alltag mit den Kindern gestalten? Vielleicht musst Du Dich nicht stressen und jedes Shirt bügeln, auf jede Veranstaltung gehen, die Wohnung jeden Tag blitzeblank putzen. Später werden sich Deine Kinder an den einen Nachmittag erinnern, an dem Du Dir die Zeit genommen hast, mit ihnen im Herbstwald zu spielen. An das unaufgeräumte Chaos in der Wohnung werden sie sich sicher nicht erinnern.

Herbstwald

Herbstwald

Nur eine nicht gestresste Mutter kann eine gute Mutter sein.

Erlaube Dir, Dir auch einmal Zeit für Dich selbst zu nehmen. Dies ist weder egoistisch, sondern ein Akt der Selbstfürsorge. Der Alltag mit Kind bringt schon genug Anforderungen mit sich. Du bist es wert, Dich auch um Dich selbst kümmern zu dürfen. Es steht Dir zu.

Schaffe Dir selbst Freiräume und Zeit für Dich selbst. Zeit, auch mal zu entspannen und runterzukommen. Eine kleine Auszeit während des stressigen Alltags. Aber dafür habe ich doch gar keine Zeit, höre ich Dich sagen. Kleine Blitzentspannungen kann man auch wunderbar in einen vollen Tag mit einbauen.

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Gönne Dir ein kleine Auszeit:

Blitzentspannung für Supermom

Jedes Mal, wenn Du eine Tasse Kaffee oder Tee in den Händen hälst: 

  • spüre die Wärme der Tasse in Deinen Händen

  • seh den Dampf des heissen Getränks emporsteigen

  • schnupper den Duft und 

  • atme einmal ganz tief ein und wieder aus

Selbst wenn Du für eine Tasse Tee keine Ruhe findest im Alltag mit Deinen Kindern: Deinen Atem hast Du immer bei Dir. Er ist Dein bester Freund, um Dir etwas mehr Entspannung zu bringen. Versuche während des Tages auf Deinen Atem zu achten. Und dann atme ganz bewusst tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

Gönn Dir diese Me-time, die oft von der ach so langen to-do-Liste runterpurzelt!

Ich wünsche allen SuperMoms/Dads eine entspannte Zeit mit Euren Kindern. Genießt die Zeit, sie ist so schnell vorbei und schwups, sind die Kids groß.

Ulrike

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